Apple Crumble

Heute sollte es zum Nachtisch einen leckeren Apple Crumble geben. Aber ich habe mit Verwunderung festgestellt, dass ich das Rezept hier noch gar nicht hochgeladen hatte! Deshalb kommt jetzt, ohne weitere Verzögerungen, eine Anleitung zur Zubereitung.

Für 2 Portionen Apple Crumble braucht ihr:

2 große Äpfel | 60g Butter | 60g Zucker | 60g Mehl

Apple Crumble ist im Prinzip nichts anderes, als ein Apfel-Streusel-Kuchen ohne Boden. Das heißt, Ihr schält und schneidet 2 große Äpfel in kleine Stücke und gebt sie in eine kleine Auflaufform. Dann werden Butter und Zucker in einer Rührschüssel verquirlt. Dazu kommt nun noch das Mehl, und das Ganze wird mit den Händen verknetet. Anschließend wird der Teig in groben Streuseln über den Apfelstücken verteilt.

Im vorgeheizten Backofen muss der Nachtisch nun ca. 20 – 30 Minuten bei 200°C backen. Wenn es lecker nach Bratapfel duftet und die Streusel goldbraun sind, ist der Apple Crumble fertig! Nun das Ganze nicht zu stark abkühlen lassen, sondern warm genießen! Sehr gut schmeckt dazu eine Vanillesoße oder eine Kugel Vanilleeis.

 

Apfelrosen in Blätterteig

Das aktuelle Rezept der Woche gibt es diese Woche leider etwas verspätet. In der Verzweiflung, die gesamte Woche nichts außergewöhnliches gekocht oder gebacken zu haben hatte ich mich kurzfristig entschlossen, einige übriggebliebene Äpfel  für die Wochenchallenge in der Facebook Gruppe „Was soll ich heute Kochen“ zu verwerten. Und dabei ist etwas ziemlich kreatives herausgekommen! Mit etwas frischem Blätterteig aus dem Kühlregal lassen sich aus den beinahe überreifen Äpfeln diese leckeren Apfelrosen zaubern.

Zutaten: 1 Pck Blätterteig | 3 Äpfel | 2 tl Zitronensaft | 4 tl Zimt & Zucker | Puderzucker

Die Äpfel samt Schale habe ich mit einem Küchenhobel in ganz dünne Scheiben geschnitten. Für den Geschmack und die Konsistenz habe ich etwas Zitronensaft darüber geträufelt. Nun wird der Blätterteig entrollt und entlang der kurzen Seite in sechs lange Streifen geschnitten und mit Zimt und Zucker bestreut.

Auf die einzelnen Streifen werden nun die Äpfel gelegt. Dabei muss man darauf achten, dass sich die Äpfel einer Reihe dachziegelartig überlappen und dass die Unterkante bündig abschließt. Das heißt, ihr fangt auf dem obersten Streifen an, die Äpfel von rechts nach links zu legen und legt jede neue Apfelscheibe zu ca. einem drittel auf die vorherige. Die Unterkanten sollten dabei möglichst genau auf dem Schnitt des Blätterteigs liegen, nach oben hin könnt ihr die Höhe variieren. Auch kleine Apfelscheiben können problemlos übereinander gelegt werden, um die gewünschte höhe zu erreichen. Nach diesem Prinzip könnt ihr nun ohne Schwierigkeiten Reihe für Reihe den gesamten Blätterteig belegen.

Während ihr nun den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizt, könnt ihr eine Muffinform mit Muffinpapieren bestücken, in welche die Röschen später hineingestellt werden. Um die Rosen zu formen werden die Blätterteigstreifen einfach von rechts nach links zusammengerollt. Achtet am besten darauf, dass ihr die Rosen möglichst eng wickelt. Anschließend kann die Unterseite noch leicht zusammengedrückt werden, damit die Blütenblätter später schön hervorstehen.

Nun kommt die mit Apfelrosen bestückte Muffinform für ca. 20 Minuten in den Backofen. Bei mir sind die Schalen nach ca. 10 Minuten schon ziemlich dunkel geworden, weshalb ich die Temperatur reduziert und auf Unterhitze umgeschaltet habe. Bleibt am besten in der Nähe des Ofens, damit euch die Rosen nicht verbrennen. Nach etwas Zeit zum Abkühlen habe ich sie dann aus der Form genommen und mit Puderzucker bestreut.