Guacamole

1 Avocado | 1 El Saure Sahne | 1 Tomate | Knoblauch | Salz | Pfeffer

Ob als Brotaufstrich oder zum Dippen – Guacamole eignet sich prima als Alternative zu Kräuterquark oder Salsa Sauce. Und die Zubereitung ist wirklich schnell und einfach. Eine Avocado auslöffeln und in einer Schüssel zerdrücken. Einen Esslöffel Saure Sahne unterrühren und mit einer zerdrückten Knoblauchzehe sowie Salz und Pfeffer würzen. Eine Tomate kleinschneiden, am besten würfeln, und unter die Avocado mischen.

Tomatengratin

Paradeisergratin – das klingt exotisch. Und deshalb ist es auch das erste Rezept aus dem Because You Are Hungry Kochbuch (vielen Dank noch einmal Bernhard für das tolle Weihnachtsgeschenk) das ich einfach ausprobieren musste. Aber was sind bloß Paradeiser, und wo bekomme ich die her? Eine Google Suche ergab dann, dass das Gericht gar nicht so exotisch ist, wie es sich anhört: in Österreich nennt man so nämlich Tomaten. Hier das etwas abgewandelte Rezept für 2 Personen:

4 große Tomaten | 25g Mozzarella | 40g Gouda | Butter | Basilikum | Knoblauch | Semmelbrösel | 1 Prise Zucker | Pfeffer, Salz

Die Tomaten waschen, in Scheiben schneiden und den Boden einer gefetteten Auflaufform damit auslegen. Mit etwas Zucker, Salz und Pfeffer würzen und mit Mozzarella bedecken. Eine weitere Tomatenschicht darauflegen und mit Basilikum garnieren.

Butter in einer Pfanne zerlassen und den gehackten Knoblauch darin schwenken. Die Pfanne vom Herd nehmen und nach Belieben Paniermehl einrühren. Ich habe mit zwei Esslöffeln ziemlich gespart, es können gut 4-5 Esslöffel Paniermehl sein. Genug, um es auf den Tomaten zu verteilen. Zum Schluss das Gratin mit geriebenem Gouda bedecken.

Im Ofen bei 200°C ca. 30 Minuten lang backen, bis der geschmolzene Käse goldbraun wird.

Schoko-Cookies

Zutaten: 250 g Butter | 250 g brauner Zucker | 2 Eier | Salz | 1 Teelöffel Vanillezucker |1 Teelöffel Backpulver | 1/4 Teelöffel Natron | 360 g Mehl | 250g gehackte Schokolade

Die Adventszeit ist vorbei, und somit auch die Zeit der Kekse und Weihnachtsplätzchen. Wem wie mir das Naschen zwischendurch fehlt, kann ich dieses Rezept für sehr schokoladige Cookies nur wärmstens empfehlen.

Die Butter sollte am besten bereits einige Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank geholt werden, damit sie sich gut mit dem Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren lässt. Der braune Zucker sorgt dabei dafür, dass die Cookies später schön weich werden. Die Eier hinzugeben und gut verrühren. Anschließend Mehl, Backpulver und Natron mischen und nach und nach unterrühren, bis sich ein glatter Teig ergibt. Die Schokolade mit einem Löffel unterrühren.

Nun kann der Teig auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilt werden. Dazu einfach mit Hilfe von zwei Teelöffeln ausreichend weit voneinander entfernte Haufen bilden, denn der Teig verläuft beim Backen im Ofen. Wer mag, kann die Haufen auch leicht plattdrücken, um eventuelle Unebenheiten zu vermeiden.

Im vorgeheizten Backofen bei 180° 12-15 Minuten lang backen und dabei unbedingt aufpassen, dass die Cookies nicht zu dunkel und damit zu knusprig werden. Nach kurzem Abkühlen kann man die Cookies direkt mit einem Glas kalter Milch genießen. Das Rezept reicht für ca. 15 – 20 Cookies.

 

Lachs in Safransauce mit Tagliatelle

Vorgeschlagen von Bernard

Zutaten für 2 Personen: 

2 Lachsfilets, portionierte TK-Ware ist gut, ca. 300 Gramm | 2-3 Schalotten | Gute Butter, gerne auch gesalzene aus der Normandie, muss aber nicht | 2 Tütchen echter Safran (je 0,1 g), am besten gemahlen | 1/8 l trockener Weißwein | 3 EL Crème Double (besser als Crème Fraîche, da nicht so sauer) | Salz | Schwarzer Pfeffer | 120 g Bandnudeln, gerne grün

Mit Lachs lachst du, denn er ist herrlich einfach zuzubereiten und schmeckt köstlich. Ich nehme immer tiefgekühlten in Form von portionierten Lachsfilets, hole ihn halbwegs rechtzeitig aus dem Eis, lasse ihn auf- oder auch bloß antauen und schneide ihn in, in, hmmh, sagen wir mal in walnussgroße, man kann auch sagen langneseeiskonfektgroße oder 9-Volt-blockbatteriegroße Stücke (wenn er innen noch etwas gefroren ist, lässt er sich besser schneiden), pfeffere und salze ihn. Für Lachs wird meist weißer Pfeffer empfohlen, aber ich finde, der schmeckt seifig, weshalb ich den viel würzigeren schwarzen nehme, frisch gemahlen, natürlich.

Die erste ernsthafte Kochaktion ist, in einer Pfanne zwei oder drei (je nach Größe) fein gewürfelte Schalotten in Butter glasig zu dünsten, also mit Deckel drauf. Bei vorsichtiger Hitze, denn die Butter darf auf keinen Fall braun werden. Anschließend die Zwiebeln aus dem Fett nehmen (vollständig!) und auf einem kleinen Teller oder einer kleinen Schale beiseite stellen.

Dann brate ich den Lachs in derselben Pfanne mit weiterer Butter von beiden Seiten nicht zu heiß an, denn die Butter darf auch jetzt auf keinen Fall braun werden. Um dem vorzubeugen nehme ich manchmal Butter und Olivenöl. Ohne das Öl schmeckt’s aber besser. Eine Minute von jeder Seite, dann kommt der Lachs wieder aus der Pfanne; auf einem Teller beiseite stellen. Die 9V-Würfel sollten innen noch nicht gar sein, eher roh sogar.

Jetzt den Weißwein in die Pfanne kippen, Hitze groß stellen und die angebackenen Lachsreste frei schaben. Den gemahlenen Safran einstreuen, evtl. etwas Gemüsebrühe (muss aber nicht, lieber noch ein bisschen Safran), schließlich die Crème Double. Alles gut verrühren und Zwiebeln und Lachs zurück in die Pfanne, inklusive der Säfte, die sich auf den Tellern angesammelt haben. Nun noch knapp 5 Minuten bei kleiner Flamme garen, dabei die Lachswürfel vorsichtig (sonst zerbröseln sie) wenden.

Parallel dazu sollten die Tagliatelle fertig gekocht werden, farblich passen gut grüne zum orangefarbenen Lachs und der gelben Soße.

Ich wünsche großen und guten Appetit

Bernardo

Weihnachtstiramisu

250g Mascarpone / 250g Quark / 200ml Sahne / 1 Pck. Vanillezucker / 90g Zucker / Spekulatius / Gemischte Beeren (am besten tiefgekühlt)

Mascarpone und Quark mit Zucker und Vanillezucker verrühren. Sahne steif schlagen und dem Gemisch unterheben. Eine Auflaufform mit Spekulatius auslegen oder den Spekulatius für den Boden hineinkrümeln. Darauf eine Schicht der Mascarpone-Creme streichen und Beeren darauf verteilen. Darauf folgen erneut Spekulatius, Mascarpone und Beeren.

Nach Belieben kann noch eine weitere Schichtung hinzugefügt werden. Das Tiramisu mit einer letzten Mascarpone-Creme Schicht bestreichen und mit Beeren und Spekulatius Krümeln verzieren. Auch Kakao oder Zimt können dazu verwendet werden.

Einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank lagern, damit die Beeren auftauen und den Spekulatius durchweichen.

Dieser leckere Nachtisch ist schon fast eine Tradition beim Weihnachtsessen mit meinen Eltern geworden. Und das Beste: da das Tiramisu wirklich gut sättigt bleibt meistens noch genug für den nächsten Tag übrig.

Spinat Quiche

Für den Teig: 90g Butter / 180g Mehl / Wasser

Für die Füllung: 200g Blattspinat /1 Knoblauchzehe / 50g Pinienkerne / 70g Frischkäse / 70g Schafskäse / 50g geriebener Parmesan / 2 Esslöffel Saure Sahne / 1 Ei / Oliven / Olivenöl / Salz

Die zimmerwarme Butter mit dem Mehl zu einer krümeligen Masse verrühren. Mit drei Esslöffeln Wasser und einer Prise Salz verkneten und zu einer Kugel formen. 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Den Backofen auf 180° Umluft vorheizen.

Pinienkerne in kleine Stücke hacken. Den Blattspinat waschen, blanchieren und kleinschneiden. Eine Knoblauchzehe in Olivenöl dünsten und den Blattspinat hinzugeben und aromatisch anbraten, anschließend vom Herd nehmen.

Den Teig in eine gut gefettete Quiche- oder Springform geben und mit einer Gabel Löcher in den Boden stechen. Im Backofen 10 Minuten vorbacken, damit der Boden knusprig bleibt.

Während dessen den zerkleinerten Frischkäse, Schafskäse, Parmesan und die Saure Sahne zu dem Blattspinat geben. Die Masse gut verrühren und das Ei sowie die gehackten Pinienkerne hinzufügen.

Gleichmäßig auf dem Teig verteilen und weitere 35 – 40 Minuten, je nach gewünschtem Bräunungsgrad, backen.

Schwedische Lussekatter

Zutaten:

50g Hefe / 100g Butter / 0,5 Liter Milch / 250g Quark / Safran / 130 g Zucker / 1 Prise Salz / 1 kg Weizenmehl / Rosinen / 1 Ei

Für den Hefeteig die Butter in einem Topf zerlassen, Milch hinzufügen und in eine Rührschüssel geben. Die Hefe darin auflösen und Quark, Safran, Zucker, Salz sowie einen Großteil des Mehls einrühren. Den Teig unter Zugabe von dem restlichen Mehl so lange verkneten, bis er nicht mehr an Händen und Schüssel kleben bleibt. Anschließend an einem warmen Ort ca. 40 Minuten lang gehen lassen.

Nach dem gehen lassen den Teig nochmals kneten. Auf einem Backbrett zu langen, dünnen Schlangen formen, die S-förmig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gelegt werden. Dabei genug Platz lassen, denn die Lussekatter gehen beim Backen auf.

Auf dem Blech nochmals gut 40 Minuten gehen lassen, den Ofen auf 225° aufheizen und die Lussekatter mit Rosinen verzieren und mit Eigelb bestreichen. Auf der mittleren Schiene ca. 5 bis 8 Minuten backen.